-ursachen- und lösungsorientierte Therapie->
Es gibt spezifische Ängste, das sind Ängste, die vor allem in bestimmten Situationen auftauchen: Wenn wir vor anderen Menschen reden müssen, haben wir plötzlich einen Kloß im Hals, Herzrasen oder laufen rot an und haben Bammel, den Faden zu verlieren. Vielfach stresst uns alleine schon die Vorstellung gesehen zu werden so stark, dass wir Tage vor einem möglichen Event schon unruhig sind.
Genauso leiden manche Menschen unter Angst vor einem bestimmten Personentyp, z.B. einem dominant auftretenden Chef, der uns unbewusst in die Gefühle unserer Kindheit zurückwirft, die wir bei einem cholerischen Vater gehabt haben. Hier ist ein Ziel der Hypnosetherapie im Trancezustand gewissermaßen eine Zeitreise zu absolvieren und die in der Kindheit gespürten und im Unterbewusstsein abgespeicherten Gefühle zu erkunden und zu lösen.
So löst sich dann die Verknüpfung und die Neubewertung der Person und ihres Auftretens stellt sich ein. Kurzum: wir reagieren viel gelassener, weil die Ängste durch die spezielle Form der Hypnose die ich anwende, die Auflösende Hypnose nach Floris Weber, wirklich im Kern verarbeitet werden können.
Bei vielen meiner Patienten sehe ich die Verknüpfung aus Angstreaktionen im jetzigen Leben und prägenden Erfahrungen der Kindheit.
Anders als bei einer Wachtherapie, bei der diese möglichen kindlichen Auslöser meist nur besprochen werden können, können wir in einer empathisch und gefühlvoll durchgeführten Hypnosetherapie die bereits im Emotionsgedächtnis abgespeicherten Gefühle finden und durch emotionale Abreaktionen auflösen.
Wichtig ist auch zu begreifen, dass wir unsere Angst nicht mit Disziplin oder Willenskraft besiegen können. Da Angst ein archaisches Gefühl ist, das tieferen Hirnregionen entspringt, lässt es sich nicht durch Gedankenkraft beruhigen oder in die Knie zwingen.
Die Hypnosetherapie bei Angst, die sich als eine permanente Unruhe zeigt, ist im Grunde sehr ähnlich zu der Behandlung von spezifischen Ängsten. Der ausschlaggebende Punkt ist stets die Konfrontation mit der Unruhe und dem Angstgefühl. Sicher ist es eine Herausforderung, in der Hypnose seinen Ängsten zu begegnen, aber es ist auch sehr heilsam: Wird die Angst in der Hypnose eine zeitlang gespürt, baut sie sich gewissermaßen von alleine ab.
Ich helfe dir dabei, die auftretenden Gefühle in einem sicheren Rahmen zu spüren und abzubauen. Rechne bei der Behandlung damit, dass es sein kann, dass du weinst, dass dein Körper vibriert oder zittert, dass dir heiß oder kalt wird. Die Angstgefühle werden so als Emotion geäußert und verarbeitet.
Die Folge: Du fühlst dich sicherer, ruhiger, friedlicher. Häufig kommt auch die Lebensenergie zurück, denn Ängste binden einen großen Teil unserer Lebenskraft dadurch, dass wir sie abwehren und unterdrücken müssen.
Ich werde oft gefragt, wie viele Sitzungen benötigt werden und das kann ich so pauschal leider nicht beantworten. Es ist individuell sehr unterschiedlich und auch abhängig von dem jeweiligen Anliegen. Manche Themen lassen sich in wenigen Sitzungen bearbeiten, während andere wiederrum mehr Zeit in Anspruch nehmen können. In der Regel ist die hypnotherapeutische Arbeit aber, im Vergleich zur Gesprächstherapie, eher eine Kurzzeitbegleitung. Meist ergibt sich in den ersten drei Sitzungen, wie viele Sitzungen in deinem speziellen Fall sinnvoll wären, denn nur, wenn du dir genügend Zeit für eine kontinuierliche Behandlung mit Auflösender Hypnose nimmst, wird die Behandlung Früchte tragen.
Kontaktiere mich für ein kurzes Orientierungsgespräch unter:
+49 151 1005 6346
oder hypnose@jana-ulrich.de.
Dann kann ich im Regelfall gut einordnen, ob die Hypnosetherapie bei dir Sinn macht und wir können erste Termine für deine Behandlung ausmachen.